Easy Comeback: Wie du nach dem Urlaub wieder entspannt und ohne Stress im Alltag ankommen kannst

Urlaub vorbei: Entspannt und stressfrei wieder im Alltag Ankommen nach dem Urlaub - 5 Tipps

 

 

Kennst du das auch?
Du hast einen wunderschönen entspannten oder actionreichen Urlaub verbracht, kommst zurück und bereits nach wenigen Stunden oder spätestens ein paar Tagen hast du den Eindruck, überhaupt gar keinen Urlaub gehabt zu haben. Der alte Alltagsstress ist schwuppdiwupp wieder da und all die Erholung scheint nach kürzester Zeit wie weggeblasen.

 

In meiner Zeit als Unternehmerin habe ich zwar jahrelang fast gar keinen Urlaub gemacht und bin auch gern im Urlaub erstmal krank geworden (das ist dann wohl das Thema "Ankommen im Urlaub" - darüber schreibe ich vielleicht auch nochmal einen Artikel, denn auch damit bin ich nämlich nicht allein, wie ich heute weiß), aber wenn ich dann mal Urlaub hatte fiel mir das Zurückkommen ehrlich gesagt auch oft schwer. Nach dem Urlaub stand ich oft entweder noch ein paar Tage total neben mir oder ertappte mich dabei, ständig in tiefer Unzufriedenheit an allem und jedem rumzumeckern. Soooo gern wär ich noch länger in meinem wohlverdienten Urlaub geblieben.

Der Übergang von Urlaub zu Alltag fällt vielen Menschen schwer. Genießen wir im Urlaub oft an schönen Orten, an denen wir vielleicht sogar rundum versorgt und bedient werden, das wenig bis gar nicht strukturierte Hineinleben in den Tag, weniger Verantwortung und keinerlei Erwartungen von außen, sehen wir uns nach unserer Rückkehr unter Umständen schnell wieder mit unschönen Alltagsaufgaben, dem Gefühl von Fremdbestimmung und viel Verantwortung für Job, Familie, Haushalt und Co konfrontiert.


Auch bei diesem Wechsel von Urlaubs- zu Zuhause-Modus haben mir persönlich die 4 Schritte der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg geholfen ein Ankommens-Ritual zu entwickeln, was inzwischen auch mehrere meiner Coaching-Klient*innen übernommen haben, die sich mit diesem Thema schwer tun.

Wie genau dieses Ritual ausschaut und was mir heute hilft, nach dem Urlaub wieder gut, entspannt und ohne Stress oder Unzufriedenheit in meinem privaten oder beruflichen Alltag anzukommen? Das teile ich hier heute mit dir in 5 Tipps, die du dir auch bei YouTube als Video anschauen kannst, wenn du lieber siehst oder hörst.
Wenn allerdings Lesen eher deins ist, dann geht´s für dich gleich unter dem Video weiter.

 

Ich weiß, ich weiß: Du denkst vielleicht, dass ich jetzt direkt ein paar handfeste ToDo´s oder konkrete Tools mit dir teile. Etwas, was dich von deinen unangenehmen Gefühlen ablenkt oder dir wieder Struktur in deinen Alltag bringt. Aber bevor es an die tatsächlichen Strategien geht, ist es erstmal wichtig, Klarheit zu finden, was genau dir jetzt eigentlich fehlt. Ich möchte im übertragenen Sinne nicht die Ärztin sein, die dir erzählt, dass du eine Knie-OP brauchst obwohl du eigentlich Heuschnupfen hast - wenn du verstehst was ich meine. Also lass uns langsam und vor allem achtsam an das Thema Rückkehr nach dem Urlaub herantasten und mit meinen 5 Tipps für dich starten:

Tipp 1: Check deine GEFÜHLE

Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich ein großes Lebensmotto habe:

EMOTIONEN VOR AKTIONEN

Und genau das kommt auch hier direkt bei meinen Tipps für deine Urlaubsrückkehr zum Tragen:
Widme dich im allersten Schritt einmal deinen GEFÜHLEN.

"Hää? Mit meinen Gefühlen?
Was haben denn jetzt meine Gefühle mit meiner Urlaubsrückkehr zu tun?"

Solltest du das denken, möchte ich dich kurz erinnern, dass unsere Gefühle
1. unsere Wegbegleiter in Veränderungsprozessen sind und uns helfen, uns gut an neue Situationen anzupassen (z.B. unterstützt uns Traurigkeit dabei, Altes loszulassen und Wut gibt uns die richtige Energie, um Neues anzugehen) und
2. uns etwas über unsere Bedürfnisse verraten. Das wiederum hilft uns gleich in Tipp bzw Schritt 3 richtig doll.

Häufig neigen wir dazu, Dinge direkt mit dem Kopf und "echten" Taten angehen zu wollen. Dann sind wir aber verwundert, warum wir uns aber immernoch gestresst oder unwohl fühlen oder die Dinge doch nicht so rund laufen. Tja, ganz einfach: Wir sind verkehrt herum an die Sache herangegangen.

Es ist wichtig, ZUERST die Gefühle anzugehen, damit sich der Kopf aufklaren kann. Sobald wir emotional (z.B. gestresst) werden, kippt unser Gehirn nämlich in unser "Neandertaler-Hirn" um - wir können nicht mehr klar denken, weil unser emotionales Zentrum aktiviert ist. Also: Erst die Gefühle da sein lassen und dann in´s Handeln kommen.

 

Und wie soll das jetzt funktionieren? So:

  • Setz dich einmal an einen ruhigen Ort (da kannst du übrigens auch gleich für die nächsten Tipps sitzen bleiben)
  • Schließ einmal deine Augen und wenn du möchtest, leg deine Hand auf dein Herz oder umarme dich selbst, indem du die Arme vor deinem Oberkörper verschrenkst und dir selbst die Hände auf deine Schultern legst
  • Nimm drei tiefe Atemzüge
  • Stell dir nun einmal selbst die Frage: "Wie fühlst du dich, wenn du jetzt an die Rückkehr in den Job / in den Alltag denkst?" und schau einmal was sich da als Antwort zeigt (Bist du vielleicht traurig, weil es so schön im Urlaub war? Bist du vielleicht ärgerlich, weil du keine Lust hast, ab morgen wieder die gleiche langweilige Arbeit zu machen? Bist du wütend, weil du schon jetzt an die Stimme deines Kollegen denkst?...)
  • Und jetzt geh ruhig einmal in dieses Gefühl rein und fühl es wirklich (Wenn sich ein Tränchen zeigt, dann trau dich, zu weinen. Wenn du Wut spürst, dann ball ruhig einmal die Fäuste, bring deinen Körper in die aktive Anspannung und wenn es geht, schrei ruhig kurz - aber bitte keine anderen Menschen anschreien , ganz wichtig!)
  • Wenn du merkst, dass die Emotionen dich überrollen, kannst du dich selbst ein wenig fester in den Arm nehmen oder dir abwechselnd auf die Schultern klopfen und zu dir selbst sprechen "Es ist okay! Es darf alles da sein!"
  • Wenn die Gefühle dann weniger werden, nimm noch einmal drei tiefe Atemzüge, öffne die Augen und schüttel dich aus

Wenn du dich bereit fühlst, geh über zu Step 2.

 

Tipp 2: Prüfe deine GEDANKEN

Ja, unsere Gedanken (Studien zufolge ja im Durchschnitt mehr als 60.000 am Tag) können ganz schön mächtig sein. Sie haben sowohl unsere Gefühle in der Hand und können tatsächlich auch unsere Wahrnehmung beeinflussen.
Daher dürfen wir uns auch beim Thema Urlaubsrückkehr da einmal kurz an den beliebten Postkarten-Spruch
"GLAUB NICHT ALLES WAS DU DENKST"

erinnern.

Also, her mit dem Zettel und dem Stift und dann darf einmal aufgeschrieben werden:
Was denkst du jetzt gerade bezüglich deiner Rückkehr aus dem Urlaub?
Was denkst du sind da für Erwartungen von anderen Menschen an dich?
Was sind da für Überzeugungen, was jetzt gemacht werden muss?

Was sind da für Anahmen, was dann passieren wird?

Was sind da für Gedanken, was jetzt nicht mehr möglich ist?
Was denkst du, wer jetzt in den kommenden Tagen was genau von dir will?

Schreib bitte alles auf, was dir da jetzt in den Kopf kommt.

Wie das dann aussehen könnte?
Ungefähr so:

"Meine Chefin erwartet sicher von mir, dass ich direkt wieder 100% gebe."

"Ab Montag ist es mit der Entspannung vorbei."
"Ab nächster Woche wird es wieder langweilig."

"Es wird sicher total stressig an meinen ersten Tagen."
"Ich muss ab morgen direkt wieder 120% im Job bringen."

"Wenn ich erstmal langsam starten will, denken die anderen komisch von mir."
"Zuhause muss ich jetzt dafür sorgen, dass alles ordentlich ist."

Und dann nimm jeden deiner Gedanken einmal unter die Lupe und check ihn auf seinen Wahrheitsgehalt.
Stell dir bei jedem Gedanken einmal die Fragen:
- IST DAS WIRKLICH WAHR, WAS ICH DA DENKE?
- KANN ICH MIR WIRKLICH ZU 100% SICHER SEIN, DASS DAS SO IST?

- GIBT ES EVENTUELL ALTERNATIVEN?

- WAS KÖNNTE NOCH PASSIEREN?

Das wiederum könnte bei dem Gedanken "Meine Chefin erwartet von mir, dass ich direkt wieder 100% gebe!" so aussehen:
IST DAS WIRKLICH WAHR, DASS SIE DAS VON MIR ERWARTET?
--> Naja, ich hab schon immer den Eindruck, dass sie das erwartet. Aber ganz sicher kann ich natürlich nicht sein.

KANN ICH MIR 100% SICHER SEIN, DASS SIE DAS ERWARTET?
--> Nein, eigentlich nicht. Meine Chefin ist selbst immer nicht so gut drauf, wenn sie aus dem Urlaub kommt und sagt das auch. Vielleicht erwarte das ja vor allem ich selbst von mir.

GIBT ES EVENTUELL ALTERNATIVEN?
--> Es kann auch sein, dass sie das gar nicht erwartet sondern mit ihren eigenen Themen beschäftigt ist. Und wenn ich den Eindruck habe, dass sie tatsächlich diese Erwartung hat, kann ich ja auch mit ihr reden.

Über dieses Hinterfragen holst du dich aktiv raus aus deinen tiefliegenden und unterbewussten Überzeugungen und bringst Klarheit und Bewusstheit in dein Mindset. Das wiederum hilft dir dann auch in Step 3:

Tipp 3: Fokus auf BEDÜRFNISSE

Wenn ich diese 5 Tipps zum entspannten Ankommen nach dem Urlaub gemeinsam mit meinen Coaching-Klient*innen durchgehe, ertappen sich viele in Step 2 dabei, dass sie in ihren Gedanken doch sehr stark auf die Erfüllung der Erwartungen der Anderen fokussiert und dabei oft gar nicht wirklich mit sich selbst verbunden sind.

Häufig steht dann das "Wie komme ich nach meiner Rückkehr bei den Anderen an?" mehr im Fokus als das "Was tut MIR jetzt selbst gut, um gut wieder in meinem Alltag anzukommen?".

Wir denken, dass wir nach unserer Rückkehr ganz bestimmte Dinge tun MÜSSEN oder uns auf eine ganz bestimmte Art und Weise verhalten SOLLEN, damit die anderen nichts Komisches von uns denken.

Wenn du nach deiner Urlaubsrückkehr weniger gestresst sein willst, ist es aber elementar, dir selbst ein Ohr zu schenken und wirklich einmal zu schauen, was jetzt gerade eigentlich deine eigenen Bedürfnisse sind.
Und wenn du jetzt denkst "Naja, was soll ich jetzt auf meine eigenen Bedürfnisse achten - die haben ja eh keinen Platz neben den Erwartungen der anderen!" dann hüpf doch bitte direkt nochmal zu Step 2. Genau das könnte evtl auch eine Überzeugung sein, die mal hinterfragt werden kann...

 

Also, überleg nun mal: WAS BRAUCHST DU SELBST, UM ENTSPANNT IN DEN ALLTAG ZU STARTEN?

- Brauchst du vielleicht mehr RAUM &ZEIT?

- Ist es vielleicht mehr STRUKTUR, die dir jetzt gut tun würde?

- Hast du das Bedürfnis nach mehr KLARHEIT?

- Brauchst du vielleicht mehr LEICHTIGKEIT ?

- Ist es KONTAKT & GEMEINSAMKEIT, was dir fehlt?
- Oder ist es unter Umständen auch mehrt ACTION, die du jetzt nach deinem superentspannten Urlaub brauchst?

 

Hier auf meiner Webseite in den Downloads findest du eine Bedürfnisliste, die dir helfen kann, dich selbst besser mit deinen eigenen Bedürfnissen zu verbinden. Lad sie dir gern kostenlos runter und geh sie einmal Wort für Wort durch.

Bei welchem Wort geht etwas in dir in Resonanz? Wo wird etwas weit in dir?
Es ist sehr wahrscheinlich, dass das genau das ist, was du gerade brauchst.

Am besten schreibst du dir deine gerade herausgefundenen Bedürfnisse einmal auf und schaust dann im nächsten Schritt 4, welche Möglichkeiten es gibt, sie dir zu erfüllen.

 

Dieses Wegkommen von den Erwartungen der anderen und Hinkommen zu dir selbst ist wirklich einer DER elementaren Schritte für dein entspanntes Ankommen in deinem Alltag.

 

 

Tipp 4: Mach dir einen PLAN

So, nachdem du jetzt schonmal den Fokus auf dich selbst und deine eigenen Bedürfnisse gelegt hast, ist es jetzt auch Zeit für deinen eigenen Plan.
Es ist Zeit, dass du selbst die Zügel für dein eigenes Wohlergehen in die Hände nimmst und auch in den Händen behältst bevor sie dir in den kommenden Tagen unter Umständen schon schnell wieder von anderen weggerissen werden.

Nimm dir dafür nochmal deine Bedürfnisliste aus Step 3 und überleg dir nun selbst ein paar Strategien, wie du dir dein entsprechendes Bedürfnis jetzt erfüllen könntest.

Brauchst du beispielsweise mehr ZEIT, zum Ankommen?
Dann könnte eine Möglichkeit sein, dir in den ersten Tagen nach deinem Urlaub Blocker in den Kalender zu setzen, so dass dir von außen keine weiteren Termine reingelegt werden können.

 

Brauchst du mehr KLARHEIT?

Dann ist eine Strategie, einfach schon einmal ein paar Tage vor deiner Rückkehr kurz deine Mails und deinen Kalender zu checken.
Wichtig aber dabei: Nutze dies wirklich nur für deine Übersicht und beginne bitte noch nicht, "richtig" zu arbeiten und Mails zu beantworten.

 

Brauchst du vielleicht mehr STRUKTUR?

Dann ist eine Idee, dir gleich am ersten Tag nach deiner Rückkehr am Morgen eine Zeit für dich zu blocken, wo du dir deine kommende Woche selber durchstrukturierst. Mach dir eigene ToDo-Listen. Setzedir eigene Prioritäten. Strukturiere dir selbst die kommende Woche.

 

Oder ist grad dein Bedürfnis nach noch mehr ERHOLUNG groß?

Dann schau doch, dass du dir ganz zeitnah nochmal einen halben oder sogar einen ganzen Tag frei nimmst, wo du schon jetzt genau das planst, was dir jetzt gerade im Kopf herumschwirrt.

 

Vergiss nicht: Es gibt soooo viele Möglichkeiten für die Erfüllung deiner Bedürfnisse.
Das wichtigste ist nur, dass du nie vergisst, dass du es selbst bist, der/die den Hut auf hat dafür!

 

Tipp 5: Leg dir SÄTZE parat

Pläne sind da, um vom Leben über den Haufen geworfen zu werden - oder wie war das nochmal?

 

Keine Frage: Natürlich passiert es, dass man sich etwas vornimmt und dann kommt es direkt zu äußeren Umständen, die verhindern, dass man den vorher gemachten Plan einhält. Oft durchkreuzen auch einfach "nur" andere Personen mit ihren Wünschen und Bedürfnissen unsere Vorhaben. Wir denken dann schnell, dass wir dem ausgeliefert sind und komplett von unseren eigenen Plänen und Bedürfnissen abkommen müssen.

Das sehe ich allerdings ein wenig anders. Wir müssen nur eine Fähigkeit gelernt haben: Den anderen mutig gegenüber treten und vermitteln, dass wir uns gerade etwas anderes vorstellen als das, was sie sich in dem Moment wünschen.
Und das können wir ganz wunderbar mit unseren Worten.

Daher kann es durchaus hilfreich sein, dir schon vor deiner Urlaubsrückkehr ein paar SÄTZE PARAT ZU LEGEN, die du aussprechen kannst, um deinem Chef, deinen Kolleg*innen oder den Liebsten zuhause mitzuteilen, was dir gerade jetzt in der Ankommenszeit wichtig ist oder um gesunde Grenzen zu setzen.

 

Dabei darfst du wirklich gern mutig sein und ehrlich und klar aussprechen, was dich gerade bewegt und was genau du dir wünschst. Das bedeutet: Sprich auf jeden Fall über dein BEDÜRFNIS aus Step 3 und drück eine deutliche BITTE aus, die deinen Plan aus Step 4 enthält. Wie das genau aussehen könnte? Zum Beispiel so:

 

"Ich merke gerade, dass ich noch ein wenig Zeit zum Ankommen brauch. Ist es okay für dich, wenn ich erst ab nächster Woche wieder in die großen Termine mitkomme?"

"Ich spüre grad, dass ich jetzt nach meinem Urlaub noch mehr Klarheit brauche. Kannst du mir bitte ganz genau sagen, bis wann du dieses Sheet spätestens haben möchtest."

"Mir ist es wirklich wichtig, jetzt mit viel Leichtigkeit anzukommen. Können wir diese Aufgabe noch auf nächste Woche schieben, wenn ich wieder voll angekommen bin?"

"Ich merke, dass ich noch nicht ganz wieder da bin und noch ein wenig Unterstützung benötige. Wäre es okay, wenn du diesen Termin noch für mich wahrnimmst?"

Bitte hab keine Sorge davor, in diesen Sätzen auch ein kleines wenig Verletzlichkeit zu zeigen. Keiner erwartet von dir, dass du hart wie ein Stein bist und alle Veränderungen einfach so easy hinnimmst. Es gibt wirklich viele Menschen, die sich nach einem längeren Urlaub (oder manchmal auch schon nach wenigen Tagen) schwer damit tun, wieder zurückzukommen oder einfach ein wenig Zeit für den Übergang brauchen.

 

Und noch etwas: Solltest du bei einer Anfrage einer anderen Person (sei es per Mail, Telefon oder persönlich) ein kleines Grummeln in der Magengrube oder gar richtig Stress spüren - vergiss nicht: DU MUSST NICHT SOFORT ANTWORTEN!

 

Schlag dir ein wenig Zeit heraus, indem du sagst: "Ich möchte das ganz kurz gegenchecken und gebe dir gleich/heute Abend/morgen früh eine Antwort dazu.".

Dann verbinde dich nochmal kurz mit dir selbst und überleg dir gut, ob du das jetzt wirklich machen möchtest.

Wenn ja: Go for it!
Falls nicht: Nimm dir einen deiner vorformulierten Sätze und antworte dann ganz in Ruhe.

Auch das ist vollkommen okay!

 

 

So, das waren meine 5 Tipps für deinen easy Wechsel von Urlaub zu Alltag, die nicht nur mir selbst sondern auch vielen meiner Klient*innen in den letzten Jahren schon sehr geholfen haben, das Ende ihrer Ferienzeit weniger unzufrieden und gestresst zu erleben.

Und solltest du jetzt nach Tipp 5 die ersten Tipps schon wieder vergessen haben:
Hier kommen nochmal alle fünf Tipps für dich im "Schnelldurchlauf":

5 Tipps: Wie du nach deinem Urlaub wieder gut im Urlaub ankommen kannst - 1. Check deine Gefühle / 2. Überprüfe deine Gedanken / 3. Fokussiere dich auf deine Bedürfnisse / 4. Mach dir einen Plan / 5. Leg dir Sätze zum Gesunden Grenzen setzen parat

Ich wünsche dir auf jeden Fall von ganzem Herzen, eine wunderbare Zeit nach deinen Ferien.

Und wenn es noch einen Tipp gibt, der dir bisher immer gut beim Ankommen nach dem Urlaub geholfen hat: Schreib ihn doch gern in die Kommentare. Ich bin gespannt!

 

Alles erdenklich Liebe für dich und vergiss nicht: Sei gut zu dir selbst!

Deine Laura

 

 

 

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