Year In - Year Out (Reloaded) - deine persönliche Übung zum Jahreswechsel

Year In - Year Out - Jahreswechsel Ritual I Jahresreflexion und Neujahrsvision mit Tiefgang

 


Jede*r, der oder die mich kennt, weiß, dass ich eine große Freundin von Jahreswechsel-Ritualen bin.
Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist für mich kostbar und ich mag es unglaublich, in dieser Zeit sowohl das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen und abzuschließen, und gleichzeitig auch schon einmal in das kommende Jahr hinein zu träumen und es wertschätzend zu empfangen bevor es dann faktisch geplant wird.

Immer wieder habe ich in den vergangenen Jahren - sowohl an mir selbst, als auch mit Freund*innen und Klient*innen - unterschiedliche Methoden und Übungen ausprobiert. Von einfachen Reflexionsfragen über Jahreswechsel-Meditationen bis hin zu dem intensiven Rauhnächte-Ritual war allerlei dabei.

Warum?
Weil mir Bewusstsein wichtig ist.


Ich persönlich finde es sehr kraftvoll, nicht einfach automatisiert und unbewusst durch´s Leben zu huschen, sondern wirklich klar zu sehen, was war, was ist und was sein soll.


Jahresreflexionen bieten mir die perfekte Möglichkeit, um
aus Fehlern zu lernen, die eigenen Muster und Gewohnheiten zu erkennen, Ideen für (Verhaltens-)Veränderungen zu entwickeln, die eigenen Kompetenzen und Interessen deutlicher zu sehen, innere Konflikte und Sehnsüchte aufzudecken, Entwicklungsschritte und Erfolge wahrzunehmen und zu wertschätzen und um eigenverantwortlich und selbstbestimmt zu leben und zu sein.

 

7 Gründe Warum Jahresreflexionen sinnvoll sind


Und auch die Visualisierung des kommenden Jahres empfinde ich als wertvoll.
Immer wieder habe ich Menschen erlebt, die mir gesagt haben "Ich wünsche mir nichts im kommenden Jahr!" und dann enttäuscht waren, wenn dann am Ende des Jahres tatsächlich nichts passiert ist - oder nicht das passiert ist, was sie sich vielleicht doch in der tiefe ihrer Seele gewünscht haben.

Der römische Philosoph Seneca sagte "Wer nicht weiß wohin er segeln soll für den ist kein Wind der Richtige."
Und genauso sehe ich es auch. Klare Visionen und Ziele vor Augen zu haben und diese auch zu formulieren hilft uns, diese auch zu erreichen.

Es gibt mehrere Reflexions- und Jahresplanungs-Übungen, die ich immer gern mit meinen Coachees gemacht habe, z.B. das Rad des Lebens oder die Methode der Bedürfnisgläser.

Ich selbst habe mir einige Jahre hinweg selbst an Silvester einen Brief geschrieben, den ich im kommenden Jahr zur selben Zeit wieder geöffnet habe, in anderen Jahren habe ich mir die 500.000-Euro-Frage gestellt ("Was würdest du im kommenden Jahr tun, wenn du morgen diese Summe im Lotto gewinnen würdest?"), in den nächsten Jahren habe ich Rauhnacht-Rituale durchgeführt und in wieder anderen Jahren habe ich ganz klassische SMART-Ziele verfasst und am Ende des Jahres die Zielerreichung überprüft. Du siehst: von eher träumerischen Visualisierungen bis Hard Fact Planungen war alles dabei.

Eine Übung, die ich vor einigen Jahren kennenlernen durfte, ist die YEAR IN – YEAR OUT Methode.
Ich habe sie ursprünglich einmal selbst bei meinem eigenen Coach in einer etwas anderen Form gemacht und dann
ist mir diese Übung immer wieder bei verschiedenen Finanzberater*innen über den Weg gelaufen (u.a. bei www.madamemoneypenny.de und bei www.themoneygirl.de).

Als ich begonnen habe, die Year In - Year Out Übung mit meinen Coachees durchzuführen, habe ich bemerkt, wie gut diese Übung immer ankam.
Allerdings ist mir aufgefallen, dass oft noch irgendetwas gefehlt hat.
Lange habe ich überlegt, an welcher Stelle es wohl noch nicht ganz stimmig ist.
Bis dann irgendwann der Groschen gefallen ist: Die BEDÜRFNISORIENTIERUNG war es, die noch gefehlt hat!

Und so hat sich die Methode langsam aber sicher bei mir weiterentwickelt zu der Form wie ich sie heute sowohl selbst als auch mit meinen Coachees mache. Sie heißt nun bei mir:

YEAR IN - YEAR OUT (RELOADED)

* JAHRESWECHSEL-RITUAL *


Wenn du die Übung ganz in Ruhe machen möchtest, nimm dir dafür mind. (!) 90 Minuten Zeit oder verteil die Übung auf zwei Tage.

Da es im ersten Teil der Übung um den Abschluss bzw. die Reflexion des alten Jahres und beim zweiten Teil der Übung um die Visualisierung des neuen Jahres geht, passt es auch super, wenn du Teil 1 noch im alten Jahr (z.B. vor Silvester) machst und Teil 2 dann direkt im neuen Jahr (z.B. am 1. Januar).

 

Vorbereitung:

Bereite dich auf diese Jahresreflexion und Neujahrsvisualisierung vor, indem du dir entweder
a) das folgende PDF downloadest und zwei mal auf DIN A4 ausdruckst, und dann auf das erste Blatt die Jahreszahl des vergangenen Jahres und auf das andere die Jahreszahl des kommenden Jahres schreibst.

Download
Year In Year Out Reloaded Jahresreflexio
Adobe Acrobat Dokument 563.7 KB

ODER

b) zwei große weiße Blätter (mind DIN A4) nimmst und auf das eine Blatt die Jahreszahl des vergangenen Jahres und auf das andere die Jahreszahl des kommenden Jahres schreibst.

Auf jedes Blatt malst du dann mittig einen kleinen Kreis, in den du ESSENZ schreibst (es sollte auch noch ein wenig Platz sein, um noch etwas weiteres hineinschreiben zu können.)
Mit ein wenig Abstand malst du um diesen Kreis noch einen weiteren, größeren Kreis (wie eine Stadtmauer). In den Zwischenraum beider Kreise schreibst du GEFÜHLE.
Um diesen Kreis malst du noch einen dritten Kreis (wie eine weitere Stadtmauer) und schreibst in den Zwischenraum beider Kreise BEDÜRFNISSE.
Und um diesen dritten Kreis malst du noch einen vierten, noch größeren Kreis (wie eine 3. Stadtmauer) und in diesen Zwischenraum schreibst du ERLEBNISSE.

Ganz außen schreibst du noch das Wort WELT.

 

Du solltest jetzt zwei Blätter haben auf denen jeweils vier ineinander liegende Kreise gezeichnet sind.
Das Blatt mit dem kommenden Jahr legst du nun erst einmal beiseite, denn die Übung beginnt mit der Reflexion des vergangenen Jahres.

Darüber hinaus empfehle ich dir, dass du es dir für diese Übung gemütlich machst.
Mach dir eine Kerze und/oder Musik an, die dir gut tut.

Schaff dir eine Umgebung, die sich gerade für dich entspannt anfühlt.

Und dann kann es losgehen.
Ich wünsch dir ganz viel Freude bei deinem persönlichen YEAR IN – YEAR OUT (RELOADED) JAHRESWECHSEL RITUAL!

 


Teil 1: Das vergangene Jahr abschließen

 

Im ersten Teil dieser Methode geht es um die Reflexion des hinter dir liegenden Jahres.

Allerdings betrachtest du nicht einfach nur die "Hard Facts" deines eigenen Berufs- und Privatlebens. Du schaust nicht ausschließlich auf die Ziele, die erreicht oder nicht erreicht wurden - sondern auch auf die äußere Welt und deine Innenwelt.

Langsam aber sicher dringst du jetzt Frage für Frage tiefer in dein letztes Jahr ein - kommst immer näher an den Kern heran.

Du beginnst auf deinem Blatt mit den Kreisen somit außerhalb des äußersten Rings mit der ersten Frage an dich selbst:

 


1. FRAGE:
Was ist im vergangenen Jahr in der WELT (in der "Großen Welt", aber auch in der Welt um mich herum) geschehen, was mich persönlich beeinflusst oder berührt hat?

Schreib all das, was dir jetzt einfällt, in den Bereich außerhalb deiner Kreise.

Versuch an dem Punkt wirklich einmal zu überlegen, welche weltlichen, politischen, gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Themen in den letzten zwölf Monaten geschehen sind, die dich auf gedanklicher, emotionaler oder physischer Ebene beeinflusst haben.


2. FRAGE:
Welche EREIGNISSE sind im vergangenen Jahr in meinem eigenen Leben geschehen?

Hier hat alles (sowohl berufliches als auch privates) Platz, was von außen beobachtbar war. Stell dir vor, eine Kamera wäre auf dich gerichtet gewesen. Was konnte dort alles aufgezeichnet werden? Welche Ereignisse gab es?

Die folgenden Fragen helfen dir an dieser Stelle noch ein wenig auf die Sprünge:

 

20 Fragen zur Jahresreflexion


Schreib alles, was dir einfällt in den Raum zwischen dem äußersten und dem mittleren Kreis.

Hetz dich bitte nicht. Überleg ruhig noch ein zweites Mal und lass die Ereignisse vor deinem eigenen Auge aufkommen.

3. FRAGE:
Welche meiner BEDÜRFNISSE waren im vergangenen Jahr besonders erfüllt?


Was, von dem, was du brauchst und was dir wichtig ist, war im letzten Jahr besonders erfüllt?

Schau noch einmal auf alle Erlebnisse aus der ersten Frage. Was war deine Motivation / dein Bedürfnis dahinter?

Welche Bedürfnisse hast du dir erfüllt, als du Dinge anders gemacht hast als bisher?
Was hast du dir vielleicht auch erfüllt, wenn du Aufgaben aufgeschoben hast?

Gibt es irgendein Bedürfnis, welches in diesem Jahr heraussticht?
Nimm dir als Unterstützung gern die Bedürfnisliste in meinem Downloadbereich und geh sie einmal für dich persönlich durch.


4. FRAGE:
Welche GEFÜHLE haben dich im vergangenen Jahr begleitet?

Wie hast du dich im vergangenen Jahr gefühlt?

Was hatten die gerade genannten Ereignisse für einen Einfluss auf deine Gefühlswelt?

Gab es ein oder zwei Gefühle, die sehr präsent waren?

Nimm dir als Unterstützung gern die Gefühlsliste in meinem Downloadbereich und geh sie einmal für dich persönlich durch.

5. FRAGE:
Was ist deine persönliche ESSENZ des vergangenen Jahres?


Kannst du das letzte Jahr mit einem Wort, einem Motto oder einem Schlagsatz (ähnlich einer Headline in einem Magazin) betiteln?
Oder versuche den Satz zu vervollständigen
„Das letzte Jahr war mein (z.B. Wachstums- / Gesundheits- / …………………-Jahr“
oder
„Das war das Jahr des/der……………………. (Wandels / Umbruchs / Gelassenheit / Loslassens…)“

 


Sooooo, das war Teil 1. Deine ganz persönliche Reflexion des vergangenen Jahres.

Lies dir alles nochmal ganz in Ruhe durch, was du aufgeschrieben hast, und schließ dann deine Augen für einen kurzen Moment.

Nimm einen tiefen Atemzug in deinen Bauch hinein und leg deine Hand auf dein Herz.
Fühl nochmal in diesen letzten Satz, in diese Essenz hinein.

Sprich einmal laut das Wort „DANKE"

Wenn du möchtest, kannst du noch etwas Persönliches anschließen, z.B. „Danke für all diese Erfahrungen – die Schönen und die Unangenehmen. Ich weiß, dass alles aus einem Grund in meinem Leben war und es einen Zeitpunkt geben wird, in dem ich den Grund kennen werde. DANKE!

Dann nimm noch drei abschließende, tiefe Atemzüge, in denen du insbesondere das Ausatmen zelebrierst.
Atme gaaaanz lang und intensiv aus.
Seufze ruhig dabei oder mach ein Geräusch, was dir gerade zusagt.

Öffne dann deine Augen wieder, recke und strecke dich und steh auf.
Beweg deinen Körper.
Schüttel dich ein wenig ab oder hüpf ein wenig und mach dann eine kurze Pause bevor du zu Teil 2 übergehst.
(Solltest du den zweiten Teil der Year In Year Out Übung erst am nächsten Tag oder im neuen Jahr machen, kannst du den Abschluß von Teil 1 auch noch ein wenig intensiver und länger zelebrieren.

 


Teil 2: Das kommende Jahr empfangen

Im 2. Teil deiner YEAR IN - YEAR OUT RITUAL dreht sich alles um deine Vision und deine Pläne des kommenden Jahres.
Im Gegensatz zu "klassischen" Zielplanungen haben hier auch deine Träume, deine Bedürfnisse und deine Gefühle Platz. Und wiederum anders als in bekannten Visualisierungs- oder Manifestations-Übungen finden hier ebenso "Hard Facts" ihren Platz.


Als Basis für deine Visualisierung können dir die Erkenntnisse, die du aus Teil 1 der Übung ableiten kannst, helfen. Versuche aber bitte, nicht nur auf deinen Kopf zu hören sondern insbesondere dein Herz bzw deine Intuition mit zu beachten.

TIPP:
Ich empfehle dir, dich bei dieser Übung mental schon einmal in die Zukunft zu versetzen und dir vorzustellen, dass du genau in einem Jahr hier sitzt und das Jahr rückblickend betrachtest (so wie du eben gerade tatsächlich das vergangene Jahr betrachtet hast).

 

Verwende in deinen Fragestellungen und deinen Antworten also möglichst keine Zukunftsformulierungen (wie z.B. „Ich werde…tun“) sondern entweder Präsens-Formulierungen („Ich mache …“) oder die Vergangenheits-Form („Ich habe… gemacht.“). Mit diesen Formulierungen versetzt du dein Gehirn schon einmal in den entsprechenden mentalen Zustand, was sehr hilfreich für die Erreichung deiner Wünsche und Ziele sein kann.

 

Also, los geht´s:

Year In Year Out Übung zur Zielplanung des kommenden Jahres Teil 2


1. FRAGE:

Was ist die Essenz dieses kommenden Jahres?

Unter welches Motto möchtest du das kommende Jahr stellen?

Gibt es ein Wort, einen Satz, ein Zitat oder einen Slogan, der dieses Jahr beschreiben soll?

Welchen Titel gibst du diesem Kapitel deines Lebens?
Schreib es in den innersten Kern deiner Kreise.

 

2. FRAGE:

Wie wirst du dich in diesem Jahr fühlen?

 

Nun überleg einmal welche Gefühle im kommenden Jahr vorrangig sein sollen.
Was für Gefühle dürfen dich begleiten?
Welche Gefühle dürfen welche anderen Gefühle ersetzen?

Auch hier kann dir wieder einmal die „Gefühlsliste" aus meinem Downloadbereich helfen.

3. FRAGE:
Welche deiner Bedürfnisse stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt und sollen sich erfüllen?

Gibt es bestimmte Bedürfnisse, die gerade ganz besonders intensiv nach Erfüllung rufen?

Was brauchst du in dieser Lebensphase grad besonders?

Was darf im kommenden Jahr besonders befriedigt werden?
Schreib alles auf, was dir spontan einfällt.

 

Für eine kleine Anregung, was es überhaupt für Bedürfnisse gibt, unterstützt dich die Bedürfnisübersicht in meinem Downloadbereich. Lies dir die Bedürfnisse auf der Liste Wort für Wort durch und schau an welcher Stelle etwas in dir in Resonanz geht.

4. FRAGE:
Welche Ereignisse geschehen im kommenden Jahr in deinem Leben?


Welche Ziele werden von dir erreicht, um dich genau so wie in Punkt 2 zu fühlen und die Bedürfnisse aus Punkt 3 zu erfüllen?
Wie möchtest du leben?
Diese folgenden Fragen helfen dir bei deiner Jahresplanung:

 

20 Fragen zur Jahresplanung Zielplanung Erfolgsplanung


5. FRAGE:
Mit was wirst du die Welt bereichern?

 

Und in dieser letzten Frage der YEAR IN - YEAR OUT ÜBUNG darfst du aufschreiben, was im kommenden Jahr dein Geschenk für die Welt bzw die "kleine Welt", in der du lebst und agierst, sein soll.
Welche deiner Fähigkeiten, Kernkompetenzen und Leidenschaft gehören in den nächsten Monaten in Umlauf.

Was möchtest du von Herzen gern geben?
Wofür möchtest du Wertschätzung erhalten?
 

 



WOOOOOWWWW!!!
Und das war Teil 2 deiner persönlichen YEAR IN - YEAR OUT JAHRESREFLEXION.


Ich schlage vor: Zeit für einen tiefen Atemzug!

EINATMEN - AUSATMEN


Richtig toll, dass du dir Zeit für dich selbst und diese Reflexion genommen hast!

Jetzt lies dir alles nochmal ganz in Ruhe durch, was du aufgeschrieben hast.
Schließ dann wieder deine Augen.

Nimm drei ganz tiefe Atemzüge in deinen Bauch hinein.
Leg deine Hand auf dein Herz und spür in diese soeben entstandene Vision hinein.
Sag laut: „DANKE!"


Wenn du möchtest, kannst du noch etwas Persönliches anschließen, z.B. „Danke für diese Vision! Danke für all das, was ich hier und heute bereits sehen konnte. Danke für all diese Erfahrungen – die Schönen und die Unangenehmen. Auch wenn ich noch nicht weiß wie all das genau Wirklichkeit wird, weiß ich, dass es geschehen wird. DANKE!"

Dann nimm noch drei abschließende, tiefe Atemzüge, in denen du insbesondere das Einatmen zelebrierst.
Atme gaaaanz lang und intensiv ein.
Spür wie mit jedem Atemzug Energie in dich strömt.
Genieße diesen kraftvollen Atem.

Öffne dann deine Augen wieder, recke und strecke dich und steh auf.
Beweg deinen Körper.
Schüttel dich ein wenig ab oder hüpf oder mach dir Musik an, die dir gut tut und beweg dich dazu ganz wie es grad kommt.


Wenn du ganz entspannt mit allem durch bist, kannst du dir noch einen Ort für deine beiden Kreise suchen.

Ich selbst habe einen Ordner, wo ich die Zettel der letzten Jahre immer aufhebe.
Aber ich kenne auch Menschen, die den Zettel aus dem vergangenen Jahr im Anschluss liebevoll verbrennen und damit das Gewesene symbolisch loslassen.

Den Kreis des zukünftigen Jahres kannst du auch entweder abheften oder an einen Ort legen, wo du während des Jahres auch immer mal wieder einen Blick darauf werfen kannst. Das kann dir helfen, regelmäßig den Zwischenstand zu prüfen und zu checken, ob du noch "on track" bist.

Und damit deine Vision nicht nur eine reine Wunschvorstellung bleibt, empfehle ich dir, dass du dir in den kommenden Tagen nach deiner Year In - Year Out Übung noch einmal Zeit nimmst, um aus deiner Jahres-Vision tatsächlich einen Plan zu machen. Gehe dazu wie folgt vor:
1.) Schreibe dir deine visualsierten Ereignis-Ziele oben auf einzelne Kartei-Karten oder Blätter auf

2.) Priorisiere für dich, welche der Ziele für dich am allerwichtigsten sind. Male auf die Blätter mit der hächsten Wichtigkeit ein Ausrufezeichen.
2.) Überlege dir nun, welche Zwischenziele du benötigst, um das jeweils große Ziel zu erreichen (Was ist der erste Schritt, den du gehen kannst, um das zu erreichen? Was kommt dann? Und was danach?) Schreib dir diese Zwischenziele unter dein großes Ziel.

3.) Überlege dir nun, zu welchem Zeitpunkt du diese Zwischenziele erreichen möchtest.

4.) Denke nun darüber nach, welche Ressourcen du brauchst, um diese Zwischenziele zu erreichen (Welche Personen können dir helfen? Benötigst du Geld? Brauchst du innere Ressourcen wie Mut, Vertrauen oder Motivation?)

Wenn du Lust hast, schreib mir doch gern in die Kommentare wie dir die YEAR IN - YEAR OUT (RELOADED) Übung gefallen hat. Ganz besonders freue ich mich natürlich, zu erfahren, was die Essenz deines vergangenen Jahres war bzw wie das Kapitel deines kommenden Jahres heißen soll :-)

Übrigens:
Wenn du diese Übung oder die darauf folgende Jahres-Planung mal nicht alleine sondern in Begleitung machen möchtest, stehe ich dir natürlich jederzeit auch nur für eine Einzel-Coachingsession zur Verfügung. Kontaktiere mich einfach kurz für die Terminvereinbarung.

Alles Liebe,

DEINE LAURA

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Katrin (Montag, 09 Januar 2023 14:55)

    Herzlichen Dank für das zur Verfügung stellen dieser schönen Methode, liebe Laura! Ich habe beide Schritte mit deiner Anleitung gemacht und fühle jetzt Zuversicht und Entspannung. Ich freu mich aufs neue Jahr!